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Paywall Extensions – wie Verlage Casual Reader zu loyalen Kunden machen

Wissen

Leser:in ist nicht gleich Leser:in. Eine Erkenntnis, die viele Verlage direkt an ihrer Paywall machen. Denn hier teilt sich die Spreu vom Weizen: Bis zu 95 Prozent der Leser verlassen die Webseite wieder, sobald sie auf eine Paywall treffen. Sie sind Casual Reader, also Gelegenheitsleser:innen, für die der Abschluss eines Abonnements nicht in Frage kommt. Die Gründe dafür sind divers. Gemein ist den Casual Readern, dass sie mit einem reinen Paywall-Subscription-Ansatz nahezu unmöglich zu monetarisieren sind. Aber wie kommt das? Ist den Leser:inenn es nicht Wert für den Content zu zahlen?

Hohe Bouncerate an der Paywall? Subscription-Fatigue und fehlende Customer Centricity als Ursache

Eine Untersuchung des Reuters Institute hat herausgefunden, dass Leser:innen einer gewissen Subscription-Fatigue unterliegen und nur gewillt sind für maximal eine Zeitung ein Abo abzuschließen. Schließlich verfügen die meisten bereits über ein Music-Streaming- sowie ein Video-Streaming-Abo. Wer ist schon bereit monatlich dreistellige Beträge für Medienabos zu zahlen? Auch das Nutzer:innenverhalten steht im starken Kontrast zum Angebot. Viele lesen aus unterschiedlichen Quellen, da sie in sozialen Medien auf bestimmte Artikel stoßen oder mittels Suche auf einen Artikel aufmerksam werden. Bisher tun sich Verlage schwer auch diesen Leser:innen ein adäquates Angebot zu machen. Eine Lösung für dieses Problem ist die Integration einer Paywall-Extension. Dies meint ein Angebot, das über das reine Abo-Angebot hinausgeht und es Casual Readern ermöglicht Premium Content zu konsumieren, ohne dafür direkt ein Abo abzuschließen. Einige wenige Verlage bieten Micropayments als Abo-Alternative an. Durchgesetzt hat sich dies aber nicht. Vielmehr bedienen sich verlagsfremde Anbieter dem Einzelverkauf von Verlagscontent auf ihren Plattformen. Dies steht allerdings auch konträr zum eigentlichen Nutzer:innenverhalten. Denn jedes Mal eine App öffnen zu müssen, um dann einen Artikel zu kaufen, stellt einen Medienbruch dar, der wenig nutzerfreundlich ist. Besser wären direkte Lösungen von Verlagen. Diese sind bisher aber rar und nicht weit verbreitet.

Die Snaque Playwall als Lösung

Eine weitere Möglichkeit zur Paywall-Extension bietet Snaque mit seiner Playwall. Mit dem gleichnamigen Paywall-Widget haben Verlage nun die Möglichkeit ihren Casual Readern Premium-Content ohne Abo anzubieten. Möglich macht dies die Gegenfinanzierung durch Brands, welche die sogenannten Snaque-Bars sponsorn. Leser:innen müssen für die Freischaltung eines Artikels mittels einer unter der Paywall zu öffnenden Snaque-Bar einfach einige wenige Fragen beantworten, mit der Marke interagieren und können so auch auf Paywall-Inhalte zugreifen. Der Verlag hat damit die Möglichkeit Casual Reader zu monetarisieren, sie von Ihrem Angebot zu überzeugen und langfristig zu loyalen Kunden zu machen. Entweder zu loyalen Casual Readern, die immer wieder Umsätze durch die Paywall-Extension generieren oder aber als loyale Kunden, die sich nach dem Konsum von zunächst gegenfinanzierten Premium-Content doch noch dazu entscheiden Abonnenten zu werden.

7. Februar 2022
https://snaque.com/wp-content/uploads/2022/10/mika-baumeister-V1NoRoxodnM-unsplash-scaled.jpg 1710 2560 Katja Waldor https://snaque.com/wp-content/uploads/2021/07/snaque-logo.png Katja Waldor2022-02-07 12:41:562022-10-18 10:33:15Paywall Extensions – wie Verlage Casual Reader zu loyalen Kunden machen
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Mit der Snaque Playwall bieten wir Verlagen die Möglichkeit, auch Casual Reader zu monetarisieren. Denn Leser:in ist nicht gleich Leser:in. Mit der Playwall erweitern Verlage ihr Angebot um eine weiteres Produkt, welches Leser:innen die Möglichkeit bietet, Premium Content zu konsumieren und mit ihrer Interaktion zu bezahlen.

Snaque bietet Werbung mit Impact und verhilft durch Interaktion und Engagement zu mehr Brand Awareness, Leads und Conversions.

Bei der Nutzung von Snaque müssen Leser:innen keine Angst um die eigenen Daten haben. Wir setzen keine Cookies, speichern keine personenbezogenen Daten und tracken nicht.

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